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  Die Konzerte des Festival Grenzüberschreitungen 2003


17. Oktober 2003, 20 Uhr
Werkstattkonzert
Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne,
Friedrichstr. 2 (Zugang über Steingraeber-Passage)
95444 Bayreuth


19. Oktober 2003, 20 Uhr
Galakonzert im Markgräflichen Opernhaus
95444 Bayreuth
   
 

Wie in früheren Jahren treffen sich Musiker unterschiedlicher musikalischer Traditionen in Bayreuth und erarbeiten miteinander ein neues Programm. Ziel ist eine Synthese ihrer unterschiedlichen Musikstile. Um authentische Ethnomusiker zu finden, muss man nicht zwangsläufig außerhalb Europas suchen. Es gibt europäische Vertreter traditioneller Musik, die durch die multikulturellen musikalischen Ausbildungs- und Informationsmöglichkeiten eine aktuelle Form der Tradition leben.
Mit Mats Edén, Ferenc Snétberger und Joao Paolo haben wir drei solche Musiker verpflichtet. Sie werden nachdem Willen unseres neuen musikalischen Leiters, des Klarinettisten Claudio Puntin, auf Samuel Rohrer und Raymond Pellecier treffen, die beide die europäische Kreativ-Szene im Bereich von Ambience-Sounds, Loops und Beats vertreten.
Beim Festival Grenzüberschreitungen 2003 werden sich die kreative, zeitgenössische Pop-Kultur und die Intimität evozierende, folkloristische Musizierpraxis regionaler Traditionen gegenseitig bereichern.

 
 
Claudio Puntin
 
Ferenc SnétbergerPeter Herbolzheimer bescheinigte ihm eine „außerordentliche Begabung“ als er ihn 1987 als einziges nicht-deutsches Mitglied in das Bundesjugend-Jazzorchester aufnahm. Seitdem hat sich Claudio Puntin einen Namen gemacht, der nicht nur für einen unvergleichlichen Klarinettenton, eine begeisternde Virtuosität und eine „unglaubliche Freiheit und Spontaneität im Ausdruck“ (Sergiu Celibidache) steht, sondern auch für richtungs-weisende Projekte in den Bereichen Neue Musik, Jazz und Weltmusik. Mit seinem Duo-Partner Steffen Schorn ist er seit Jahren musikalischer Botschafter Deutschlands auf Konzert-tourneen für das Goethe-Institut, nachdem sie 1993 mit den „Goldenen Amadeus“ und 1994 mit den Förderpreis des Landes NRW die ersten in einer Reihe vieler Auszeichnungen erhielten. Solistisch arbeitet Claudio Puntin mit zahlreichen Rundfunkorchestern, sowie dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Klezmer-Ensemble Kol Simcha und dem King of Swing Orchestra zusammen. Sein Interesse an einer Verschmelzung von traditioneller europäischer Volksmusik, Neuer Musik und Jazz verfolgt er mit den von ihm gegründeten Ensembles Quipu, Mondo und Clap-You. Mit seinen verschiedenen Ensembles und musikalischen Partnern ist Claudio Puntin regelmäßig auf den großen internationalen Jazz-Festivals zu Gast. Claudio Puntin komponiert Film-, Hörspiel- und Theatermusik und ist als Dozent für Klarinette an der Musikhochschule Köln tätig.

 
Ferenc Snétberger
 
Der Süddeutschen Zeitung zufolge gehört der Ferenc Snétberger zu den besten akustischen Gitarristen Europas. Einer ungarischen Musikerfamilie entstammend und von frühester Jugend mit dem Gitarrenspiel seines Vaters vertraut, durfte er selber erst mit 13 Jahren die Musikschule besuchen und absolvierte dann ein Studium am Jazzkonservatorium in Budapest. Dass er dabei seine große Liebe zur Klassik bewahrt und die Einflüsse seiner Roma-Familie nie aus dem Auge verloren hat, macht ihn zu dem außergewöhn-lichen Musiker, dem die Gratwanderung zwischen Klassik und Jazz gelingt.
Ferenc Snétberger Sein großes Verdienst, nämlich die Verschmelzung unterschiedlichster Einflüsse, zeigt sich auf seinen vielen CD-Einspielungen. Auf seiner CD Balance (enja 2002) stellt er Bachs „Die Kunst der Fuge“ neben den Jazz-Standard „Autumn Leaves“ und verleiht ihnen eine Patina des Vergangnen, die sich an klassische Klangideen anlehnt. Die CD For my People (enja 2000) ist ein klassische Komposition für Gitarre und Orchester, die durch Snétbergers meisterliche Improvisationskunst geadelt wird. In der Fachzeitschrift „Gitarre aktuell“ war über ihn zu lesen: „Selten, wenn überhaupt je, hat es ein einziger Gitarrist vermocht, eine musikalischer Sprache in sich reifen zu lassen, die auf so mustergültig reine, außerordentlich geschmackvolle und kultivierte Weise ein gitarristisches Idiom zu schaffen versteht, das „östliche Folklore“, Jazz und klassischen Ausdruck und Technik zu einer neuen Synthese verbindet“.

 

Mats Edén

 

Mats EdénMats Edén ist das Herz und Hirn des schwedischen Folk-Revivals. Mit traditioneller schwedischer Volksmusik aufgewachsen, studierte er Komposition und legte damit die Grundlage für sein beindrucken-des Schaffen, das der Pflege und Erforschung alter Musikformen gilt und sie durch die Auseinander-setzung mit der Klassik und zeitgenössischer Musik fruchtbringend weiterentwickelt. Das Vehikel dieser Arbeit ist sein 1980 gegründetes Ensemble Groupa. Seinen Einfluss auf die schwedische Musikszene belegen seine vielfältigen Kooperationen sowohl mit Volks- als auch mit klassischen Musikern, die beeindruckende Zahl seiner Kompositionen sowie seine zahlreichen nationalen und internationalen CD-Veröffentlichungen. Kaum zu über-schauen ist die Reihe seiner Auszeichnungen: Drei seiner CD-Einspielungen wurden mit dem schwedischen Grammy ausgezeichnet, zwei weitere dafür nominiert. Dass sein Ensemble Groupa erstmals 1987 in Hamburg ausgezeichnet wurde (mit dem Europa-Preis für Volkskunst) und zuletzt 2002 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, zeigt die Stetigkeit und Qualität von Mats Edéns Arbeit. Er unterrichtet Volksmusik und Improvisation an Hochschulen in Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark.

 
Joao Paulo Esteves da Silva
 

Joao Paolo Esteves da Silva entstammt einer Musikerfamilie, so dass auch er sich fast zwangsläufig der Musik zuwandte. Er studierte am Konservatorium in Lissabon und ab 1984 am Konservatorium in Paris als Stipendiat der portugiesischen Regierung. Joao PaoloSein Interesse gilt gleichermaßen dem Jazz, wie der portugiesischen Volksmusik und der Klassik. In Portugal vor allem als Jazzmusiker bekannt und für seinen eigenwilligen Eklektizismus geschätzt, ist er gleichermaßen als Komponist und Arrangeur ein gefragter und vielbeschäftigter Musiker, der mit allen Musikergrößen Portugals zusammenarbeitet, u.a. mit den Sängerinnen Ana Bobone und Mísia sowie dem international renommierten Fado-Gitarristen Ricardo Rocha. Darüber hinaus spielt er mit internationalen Größen wie John Stubblefield, Graham Haynes und Hamid Drake. Zu Zeit arbeitet er in zwei Projekten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Einmal spielt er in einem Jazz-Projekt mit dem Franzosen Jean-Luc Fillon (Oboe und Englisch Horn) und dem Tamburin-Spieler Carlo Rizzo. Zum anderen widmet er sich leiden-schaftlich einem Trio für improvisierte Musik.

 
 
 
Raymond C. Pellicer

Raymond C. PellicerRaymond C. Pellicer alias Darknose Production ist seit 1996 als DJ und Produzent einer der Protagonisten der Underground- und Clubszene in Oslo. Mit seinen kreativen, nicht immer legalen Event-Konzepten für Oslos führende Clubs hat er sich einen Namen gemacht. Als Mischer von akustischer und elektronischer Musik ist er einer der Pioniere der norwegischen NuJazz-Szene und hat mit seinen Computern sowohl für seinen Landsmann, den Jazz-Trompeter Nils Petter Molvaer, als auch für internationale Größen wie Herbie Hancock, Bill Laswell, Wayne Shorter oder Michael Brecker gearbeitet. Vor allem mit dem norwegischen Trompeter Nils Petter Molvaer arbeitet Raymond C. Pellicer seit Jahren und prägt den Sound von dessen Bandprojekt Khmer entscheidend mit. Über Raymond wurde geschrieben: „Compared to his previous releases Nils Petter Molvaer´s „NP3“ contains a broader mix of acoustic and electronic sounds, thanks to the presence of Raymond C. Pellicer with his electronic influence.” Sein neuestes Projekt mit dem Flötisten Patrick Shaw-Iversen wurde von Jazzland Records veröffentlicht. Daneben produziert er Remixes und Kompilationen und arbeitet an seinem Debut-Album.

 
Samuel Rohrer
 

Samuel RohrerDer 1977 geborene Schweizer gilt als das Nachwuchsstar unter den deutschsprachigen Schlagzeugern. Er studierte an der Hochschule für Musik in Bern Schlagzeug bei Billie Brooks und war Stipendiat des Berklee College of Music in Boston von 1998-1999. Dort studierte er bei Ian Froman Schlagzeug und bei Hal Crooks Improvisation. Seitdem hat er sich sowohl als vielseitiger Sideman als auch als Bandleader seiner eigenen Formationen einen Namen gemacht. Mit Susanne Abbuehl nahm der die CD „April“ auf und tourte mit ihr durch Europa. Konzerte und Tourneen mit Hal Crooks, Charles Gayle, Mathhieu Michel, Erik Truffaz, Harald Haerter, Malcolm Braff, Joe Haider, Siggi Busch, Philipp Aerts, John Lockwood, Reggie Johnson, Yaya Ouattara und vielen anderen führten ihn durch ganz Europa. Dank seiner vielfältigen Sprache ist es ihm möglich, sich in verschiedenen Klangwelten und Stilen von freier Musik über Straight Jazz bis zu treibenden Grooves zu integrieren und zu bewegen. Ein Musikkritiker schrieb über ihn: „Rohrer ist ein Schlagzeuger, der sich impulsiv in den Spielprozess einmischt und der neben den Kategorien Groove, Drive, Swing oder Puls auch dem klanglichen Aspekt Aufmerksamkeit schenkt. So gelingt es ihm meistens, das emotionale Klima der Musik mitzuprägen.“

Vorverkauf Werkstattkonzert am 17. Oktober:

RION, von-Römer-Str. 14, 95444 Bayreuth, Tel. 09 21/800 25 81
Na hoppla! Spielwaren, Sophienstraße 1, 95444 Bayreuth
KRAFTRAUM, Sophienstraße 16, 95444 Bayreuth
Tickets: 12 Euro/14 Euro

Vorverkauf Opernhauskonzert am 19. Oktober:
Theaterkasse, Luitpoldplatz 9, 95444 Bayreuth, Tel. 09 21/ 690 01
Tickets: 7 Euro - 27 Euro

 


Die bisherigen Konzerte:

17. November 2001: Konzert des Festivals Grenzüberschreitungen in der Stadtkirche Bayreuth


Space of Colours: Volker Jaekel - Piano, Portativ, Synthesizer, Ralf Zickerick - Posaune, Euphonium, Tunji Beier - Drums, Percussion, Armin Metz - Bass (Regensburg), Murugiah Thangamuthu - Nadaswaram (Sri Lanka), Ganesan Ponniah - Tavil (Sri Lanka)

17. und 18. November 2000: Festival Grenzüberschreitungen im ZENTRUM und im Markgräflichen Opernhaus
Pinise Saul - Gesang (Südafrika), Lucky Ranku - E-Gitarre (Südafrika), Stepanida Borissova - Gesang (Jakutien), Dave King - E-Bass (USA/Deutschland), Iain Ballamy - Saxofon (England), Almut Seebeck - Gesang (Deutschland), Felicitas Weyer - Klavier und Gesang (Deutschland), Thomas Stronen - Schlagzeug (Norwegen)

4.-6. November 1999: Festival Grenzüberschreitungen im ZENTRUM und im Markgräflichen Opernhaus
Keyvan & Bijan Chemirani -Trommeln (Iran/Frankreich), Tata Dindin - Kora (Gambia), Dave King - E-Bass (USA/Deutschland), Zhang Zhulian - Pipa (China), Luigi Archetti - E-Gitarre (Schweiz), Abdurahman Surizehi - Benju und Sorud (Belutschistan/Norwegen), Javid Afsar Rad - Santur (Iran/Norwegen)

6. und 7. November 1998: Festival Grenzüberschreitungen im ZENTRUM und im Markgräflichen Opernhaus
Ross Daley - Saiteninstrumente (Irland/Griechenland), Rasha & Wafir El Sheik El Din Gibril -Gesang, Wassertrommel, Oud, Akkordeon und Geige (Sudan/Spanien), Djamchid Chemirani - Zarb (Iran), Ashley Slater - Posaune (England), Matthias Loibner -Drehleier (Österreich), Oren Marshall - Tuba (England)

22. und 23. August 1997: Festival Grenzüberschreitungen im Markgräflichen Opernhaus
Satsuki Odamura - Koto und Bass-Koto (Japan), Linsey Pollak - Flöte, Dudelsack, Saxophon, Tárogató, Zurna (Australien), Geoff Gascoyne - Kontrabass (England), Hassan Chalf - Percussion, Gesang (Marokko), Jaume Bosser - Gitarre/Bansuri (Spanien), Claudio Puntin - Klarinette, Bass-Klarinette, Tárogató (Deutschland) und Tunji Beier - Percussion (Deutschland)

10. August 1996: Das Opernhauskonzert im Markgräflichen Opernhaus
Ramamani - Gesang und T.A.S. Mani - Mridangam (Indien), Mohammed El Toukhi - Nay-Flöte (Ägypten), Iain Ballamy - Saxophon (England), Giovanni Parricelli - Gitarre (Italien), Zoltan Lantos - Geige (Ungarn) und Tunji Beier - Percussion (Deutschland)

14.-16. November 1996: Festival Grenzüberschreitungen im ZENTRUM
14. November: "Ron Reeves Trio - Warogus" mit Ron Reeves - Kendang und Didgeridoo (Australien), Wahyu Roche - Kendang und Bonang (Indonesien) und Agus Super - Kendang und Suling (Indonesien), "Rüdiger Oppermann Duo" mit Rüdiger Oppermann - Harfe (Deutschland/Schweiz) und Enkhjargal - Gesang (Mongolei),"Markus Stockhausen Trio" mit Markus Stockhausen - Trompete (Deutschland), Gergely Ittzés - Flöte (Ungarn) und Fabricio Ottaviuci - Klavier (Italien)
15. November: "Percussion Duo" mit Terje Isungset - Percussion (Norwegen) und Tunji Beier - Percussion (Deutschland), Volker Jaekel - Klavier und Orgelportativ (Deutschland), "Ashok Roy Trio" mit Ashok Roy - Sarod (Indien), Satsuki Odamura - Koto (Japan) und Aneesh Pradham - Tabla (Indien)
16. November: "Neue Grenzüberschreitungen" im Markgräflichen Opernhaus. Die Musiker spielen neue Kompositionen in neu gebildeten Ensembles, die in den vorangegangenen Tagen enstanden sind.

26.-29. Mai 1994: "Festival Grenzüberschreitungen" zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt Bayreuth im ZENTRUM und im Maarkgräflichen Opernhaus
26. Mai: "Bassama" mit Jaume Bosser - Gitarre und Bansuri (Spanien), El Wafir Sheik el Din - Oud (Sudan/Spanien) und Tunji Beier - indische und afrikanische Percussion (Deutschland) und "Karnataka College of Percussion" mit Ramamani - Gesang (Indien), T.A.S. Mani - Mridangam (Indien) und Iani Ballamy - Saxophon (England)
27. Mai: "Surinam Duo" mit Ronald Snijders - Flöte (Surinam/Holland) und Frankie Douglas - Gitarre (Surinam/Holland), "Klezmokum" mit Burton Greene - Klavier und Percussion (USA/Rumänien), Robert Haliffi - Trommeln und afrikanische Percussion (Lybien), Larry Fishkind - Tuba (USA) und Perry Robinson - Klarinette (USA)
28. Mai: "Okuta Percussion" mit Gastmusiker Ademola Onibonokuta - Litophone, Gesang (Nigeria), "Bulgarka Duo" mit Elka Atanasova - Geige und Ateshan Huseinow - Gitarre (beide Bulgarien), "Hossam Ramzy Duo" mit Hossam Ramzy - Percussion und Mohammed el Toukhi - Nay (beide Ägypten)
29. Mai: "Neue Grenzüberschreitungen" im Markgräflichen Opernhaus.
Die Musiker spielen neue Kompositionen in neu gebildeten Ensembles, die in den vorangegangenen Tagen entstanden sind.

24. Juli 1993: "Sängerinnen der Welt" im Markgräflichen Opernhaus
"Black Voices" mit Carol Pemberton, Ann-Marie Burnett, Rosielee Sinclair, Berverly Robinson und Sandra Francis (England) und "Bulgarka Junior Quartett" mit Fanka Koinarova, Tonka Koleva, Vichka Nikolova und Nedialka Nikolova (Bulgarien)


30. Juli 1992 "East West Music Festival" im Markgräflichen Opernhaus und am 31. Juli 1992 auf dem Elias-Holl-Platz in Augsburg
Bill Cobham (USA), Yoruba Markentänzer aus Erin-Oshun mit Atanda Ojeyemi, Tunde Ojeyemi, Funke Ojeyemi und Idia Ojeyemi (Nigeria) und "Okuta Percussion" mit Tunji Beier, Rabiu Ayandokun und Ron Reeves (Nigeria, Deutschland, Australien)

24. Juli 1991: "East West Music Festival" im Markgräflichen Opernhaus
Anup Kumar Biswas - Cello (Indien), Diane Bolden Taylor - Gesang (USA/Deutschland), Linda Marianiello - Querflöte (USA), Irene Hegen - Klavier (Deutschland), Shimi Biswas - Tanpura (Indien), Tunji Beier - Mridangam (Nigeria/Australien/Deutschland) - Kompositionen von John Craig Cooper (USA) und Naresh Sohal (Indien)
3. August: "Getanzte Skulpturen" beim Festival junger Künstler Bayreuth mit Lamidi Ayankunle und seiner Yoruba Bata Gruppe