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Festival Grenzüberschreitungen

vom 13. bis 19. Oktober 2003

 

 

           
           

FILM

In unserer Filmreihe Musik in Brasilien präsentieren wir das größte lusophone Land der Welt. Nicht erst Fernando Meirelles Sommerhit „City of God“ stellt die Leistungsfähigkeit der brasilianischen Filmindustrie unter Beweis. Seit den politischen Filmen des Cinema Novo der sechziger Jahre sind Brasiliens Filmemacher und Regisseure immer wieder für internationale Kassenschlager gut; man denke nur an Walter Salles „Central Station“, der 1998 bei der Berlinale mit einem Goldenen und einen Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Unsere Filme thematisieren die unterschiedlichen Musikkulturen des Landes und erlauben einen anderen Blick auf soziale Gegensätze, auf Gewalt und Armut – jenseits der von den Medien ausgeschlachteten Bilder.


Montag, 13. Oktober, 19:30 Uhr
Festivaleröffnung im CINEPLAZA
Hauptfilm der Filmreihe Musik in Brasilien
Mit einem Vortrag der Ethnomusikologin Christiane Gerischer (Berlin)
Eintritt: 4 Euro
Kombiticket Filmreihe 12 Euro

VVK:
RION, von-Römer-Str. 14, 95444 Bayreuth, Tel. 09 21/800 25 81
Na hoppla! Spielwaren, Sophienstraße 1, 95444 Bayreuth
KRAFTRAUM, Sophienstraße 16, 95444 Bayreuth


Der Film:
Moro no Brasil (D/Bras/Fin 2002)
Regie: Ari Kaurismäki

Der legendäre finnische Filmemacher Kaurismäki begibt sich mit diesem Film in seiner Wahlheimat Brasilien auf die Suche nach den Musikkulturen der unter-schiedlichen Regionen des Riesenlandes. Dabei trifft er marginalisierte Indios ebenso wie selbstbewusste Sambeiros und Größen des brasilianischen Main-stream, deren internationaler Erfolg durch die Vermarktungspolitik der großen Labels verhindert wird. An der Grenze zwischen Dokumentarfilm und Road-movie angesiedelt, beschert der Film dem Zuschauer eine Reihe faszinie-render Begegnungen und tiefe Einblicke in den Alltag eines Landes, für das Musik ein Lebenselixir ist.


Mittwoch, 15. Oktober, 21.30 Uhr
Kurzfilm-Nacht: Musik in den Favelas
Campus, NWII, H 17
Eintritt: 4 Euro

Die Filme:
Der fliegende Geraldo (Bras 1994)
Regie: Joao Batista de Andrade

Ein Junge in den Favelas träumt vom Fliegen. Die unüberwindlichen Hinder-nisse auf dem Weg zu seinem Ziel sind die Ablehnung seiner Mutter, die seine Tagträumereien nicht akzeptiert, und der Druck der Favela-Bewohner, die ihn als Mitarbeiter für den Drogenhandel anheuern wollen. Geraldo kann seinen Traum nur durch den Tod verwirklichen – eine wahre Tragödie aus Rio de Janeiro.

Rosa (Bras 1997)
Regie: Bruno Vianna

In einer Favela Rio de Janeiros spielt die Geschichte eines Pastors, eines Polizisten und eines Drogenhändlers, die durch Funk-Musik zusammengeführt werden.

Nachtschwärmer (Bras 2001)
Regie: Simplicio Neto und Maria Derraik

Der Samba-Sänger Bezerra da Silva macht sich auf die Suche nach unbekannten Komponisten in den Favelas und Vororten von Rio de Janeiro. Prämiert auf dem 6. Internationalen Dokumentarfilm-Festival „It´s all true“ (Sao Paolo).


Donnerstag, 16. Oktober, 20 Uhr
Dokumentarfilm, Campus, NW II, H 17
Eintritt: 4 Euro

Der Film:
Der Rap des kleinen Prinzen (Bras 2000)
Regie: Paulo Caldas und Marcelo Luna

Die Protagonisten sind zwei junge Bewohner desselben Vorortes. Unter-schiedliche Waffen sichern jedem das Überleben: der Revolver und das Musikinstrument, die Kugel und der batuque-Rhythmus. Die beiden junge Leute sind gegensätzlich veranlagt und trotzdem ähnlich als Produkte eines lautlosen sozialen Krieges, der täglich in den großen brasilianischen Städten stattfindet. Um die beiden zentralen Charaktere zu kontextualisieren, werden in diesem Dokumentarfilm viele anderen Elemente des Alltages von Recife berücksichtigt: der sonntägliche Fußball, das Domino-Spiel, die Funk-Tanzveranstaltungen, das Bier am Strand mit Freunden, die religiösen Feiertage und die unterschiedlichen „Stämme“, zu denen sie die Menschen zählen. Der Film ist ein Dokument der Jugend und der Stadtkultur in der nordwestbrasilianischen Landeshauptstadt Recife (Bundesstaat Pernambuco).


Samstag, 18. Oktober, 20 Uhr
Spielfilm, Campus, NW II, H 17
Eintritt: 4 Euro

Der Film:
Villa Lobos. A Life of Passion (Bras 2000)
Regie: Zelito Viana

Der Film begibt sich auf die Suche nach der Person des berühmten brasi-lianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos, dessen Leben von Mythen und Legenden umrankt ist. Der Zuschauer begleitet den gealterten Villa-Lobos auf den Weg zu einem Empfang, auf dem er geehrt werden soll. Erinnerungen an sein Leben werden collagenartig verknüpft. Dabei ist Villa-Lobos Musik das fundamentale dramatische Element, das der Charakterisierung des zwiespältigen Mannes dient: Energisch und doch zerbrechlich, aus einfachen Verhältnissen, und doch zur Selbstüberschätzung neigend, genialisch veranlagt und doch naiv. Der Film war der offizielle brasilianische Beitrag zum Moskauer Filmfestival 2000.

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MUSIK

Dienstag, 14. Oktober, 21:30 Uhr
Luso-afrikanische Disco mit DJ CHRISTIANE GERISCHER
Radiomoderatorin bei Radio Multikulti (Berlin)
Campus, Glashaus des AK Kultur
Eintritt frei

Christiane Gerischer ist Spezialistin für Musik der lusophonen, d.h. portugiesischsprachigen Länder und wird im Glashaus ihre Lieblingsscheiben auflegen: Samba aus Rio de Janeiro wird ebenso zu hören sein wie Mangue Bit und Forro aus dem Nordosten Brasiliens, Coladeira und Funana-Musik von den Kapverdischen Inseln, Marrabeta aus Mosambik oder Semba aus Angola. Zum Semesterbeginn eine Tanzfete der besonderen Art!


Freitag, 17. Oktober, 20 Uhr
Werkstattkonzert
Die Musiker des Festivals Grenzüberschreitungen stellen sich vor.
Historische Klaviermanufaktur Steingraeber, Friedrichstr. 2
Zugang über Steingraeber-Passage (über Café del Sol)
Eintritt: 12 Euro (VVK) und 14 Euro (AK)

VVK:
RION, von-Römer-Str. 14, 95444 Bayreuth, Tel. 09 21/800 25 81
Na hoppla! Spielwaren, Sophienstraße 1, 95444 Bayreuth
KRAFTRAUM, Sophienstraße 16, 95444 Bayreuth


Sonntag, 19 Oktober, 20 Uhr
Galakonzert im Markgräflichen Opernhaus
Eintritt: 7 bis 27 Euro
VVK: Theaterkasse, Luitpoldplatz 9, 95444 Bayreuth, Tel. 09 21/ 690 01

Die Musiker des Festivals Grenzüberschreitungen 2003:

Claudio Puntin Klarinetten/Musikalische Leitung
Ferenc Snétberger Gitarre
Mats Edén Akkordeon
Joao Paulo Esteves da Silva Klavier
Samuel Rohrer Schlagzeug/Percussion
Raymond Pellicer Elektronik

Wie immer beim Festival Grenzüberschreitungen geht es auch dieses Jahr darum, Musiker unterschiedlicher musikalischer Herkunft in Bayreuth zusammenzubringen, wo sie eine Woche miteinander arbeiten. Dieses Jahr treffen Volksmusiker, die von Haus aus starke Affinitäten zur Klassik, zum Jazz und/oder zur Neuen Musik haben auf Vertreter aus der Beat- und Elektronikszene. Im Werkstattkonzert präsentieren sie erste Ergebnisse ihrer Arbeit und im Opernhauskonzert die ausgereifte Version ihrer musikalischen Grenzüberschreitungen.

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KUNST

Dienstag, 14. Oktober, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung
Campus, Ausstellungsraum der Zentralbibliothek
Einführung: Dr. Teresa Pinheiro
Eintritt frei

Die portugiesischen Reisen und die Begegnung der Kulturen
Wanderausstellung der Botschaft von Portugal


Mittwoch, 15. Oktober, 19 Uhr
Vernissage im Iwalewa-Haus
RICARDO RANGEL
Fotograf und Bildchronist
Eintritt frei

Der heute 78-jährige Ricardo Rangel ist nicht nur der bedeutendste Fotograf und Bildchronist Mosambiks, sondern auch ein Grenzgänger zwischen den Kulturen und Bildtraditionen. Seine Lebensgeschichte und sein künstlerisches Oeuvre sind untrennbar mit der Geschichte Mosambiks und der portugiesischen Präsenz im südlichen Afrika verbunden. 1941 begann er eine Lehre als Fotolaborant bei Otilio Vasconcelos, einem berüchtigten Elefantenjäger und Jagdfotografen. Später arbeitete er für die Tageszeitungen „Lourenco Marques Guardian“ und „Noticias“, ehe er 1952 als erster nicht-weißer Fotoreporter in den Dienst der „Noticias da Tarde“ trat. 1970 gründete Rangel die legendäre Lifestyle-Zeitschrift „Tempo“; seit 1984 leitet er das CFF (Centro de Formacao Fotografica), das junge mosambikanische Fotojournalisten ausbildet.
Ricardo Rangels Bildschaffen steht an der Schnittstelle von engagierter Fotoreportage und Sozialfotografie. Traumata, Verwundungen und Unge-rechtigkeiten werden vor Hintergrund der Zeitgeschichte lesbar gemacht.
Die internationale Anerkennung seines Werkes kam spät, zeigte sich aber u.a. durch die Teilnahme an Ausstellungen wie „In/Sight – African Photographers 1940 to the Present“ (Guggenheim Museum, New York 1996), „Africa by Africa – A Photographic View“ (Barbican Art Gallery, London 1998) und einer Einladung zu den „4èmes Rencontres de la Photographie Africaine“ in Bamako (2001). Die Iwalewa-Ausstellung „Ricardo Rangel“ ist die erste Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland.

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LUSOPHONIE

Seit 2003 kooperieren die Universität Bayreuth und das Festival Grenzüber-schreitungen wieder. Augenfällig wird dies durch die Terminierung des Festivals, das am Internationalen Tag der Universität am 19. Oktober endet. Beide Veranstaltungen, das Festival und der Internationale Tag, widmen sich dieses Jahr dem Thema Lusophonie, d.h. dem Kulturraum der portugiesischsprachigen Länder. Die Lesung und der Gastvortrag runden das Festivalprogramm von der universitären Seite her ab.


Samstag, 18. Oktober, 15 Uhr
Dichterlesung im Iwalewa-Haus
Es liest der Dichter und Lyriker ARLINDO BARBEITOS (Angola/Portugal)
Eintritt frei

Arlindo do Carmo Pires Barbeitos wurde am 24. Dezember 1940 in Catate, in der Provinz von Icolo und Bengo in Angola geboren. 1961 flüchtete er nach Europa als er in die Armee eingezogen werden sollte. Zunächst lebte er in Frankreich, der Schweiz und dann in Deutschland. An der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt studierte er Ethnologie und Soziologie. Danach war er als Lehrbeauftragter an der Freien Universität Berlin tätig. 1975 kehrte er nach Angola zurück und arbeitet seitdem als Lehrbeauftragter an der Universität von Angola in Luanda. Seine Lyrik beweist seine intime Kenntnis sowohl der Formen und Themen traditioneller afrikanischer Oratur als auch der chinesischen und japanischen Lyrik. Neben eigenen Veröffentlichungen wurden seine Werke in zahlreiche angolanische und lusophonen Anthologien aufgenommen. Teilübersetzungen seiner Gedichte finden sich u.a. in der Zeitschrift für Kulturaustausch.


Sonntag, 19. Oktober, 11 Uhr
Im Rahmen des Internationalen Tages der Universität
Gastvortrag von Prof. Dr. Helmut Siepmann
(Institut für Romanische Philologie, RWTH Aachen)
Campus, Audimax
Eintritt frei

Vortrag: Portugiesisch in globaler Dimension

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GESAMTPROGRAMM


Montag, 13. Oktober, 19:30 Uhr

Festivaleröffnung im CINEPLAZA
Hauptfilm der Filmreihe Musik in Brasilien
Mit einem Vortrag der Ethnomusikologin Christiane Gerischer (Berlin)
Eintritt: 4 Euro
Kombiticket für die Filmreihe: 12 Euro

VVK:
RION, von-Römer-Str. 14, 95444 Bayreuth, Tel. 09 21/800 25 81
Na hoppla! Spielwaren, Sophienstraße 1, 95444 Bayreuth
KRAFTRAUM, Sophienstraße 16, 95444 Bayreuth



Der Film:
Moro no Brasil (D/Bras/Fin 2002)
Regie: Ari Kaurismäki

Der legendäre finnische Filmemacher Kaurismäki begibt sich mit diesem Film in seiner Wahlheimat Brasilien auf die Suche nach den Musikkulturen der unter-schiedlichen Regionen des Riesenlandes. Dabei trifft er marginalisierte Indios ebenso wie selbstbewusste Sambeiros und Größen des brasilianischen Mainstream, deren internationaler Erfolg durch die Vermarktungspolitik der großen Labels verhindert wird. An der Grenze zwischen Dokumentarfilm und Road-movie angesiedelt, beschert der Film dem Zuschauer eine Reihe faszinie-render Begegnungen und tiefe Einblicke in den Alltag eines Landes, für das Musik ein Lebenselixir ist.


Dienstag, 14. Oktober, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung, Campus, Zentralbibliothek
Einführung: Dr. Teresa Pinheiro
Eintritt frei

Die portugiesischen Reisen und die Begegung der Kulturen
Wanderausstellung der Botschaft von Portugal


Dienstag, 14. Oktober, 21 Uhr
Luso-afrikanische Disco mit DJ CHRISTIANE GERISCHER
Radiomoderatorin bei Radio Multikulti (Berlin)
Campus, Glashaus des AK Kultur
Eintritt frei


Mittwoch, 15. Oktober, 19 Uhr
Vernissage im Iwalewa-Haus
RICARDO RANGEL
Fotograf und Bildchronist

Eintritt frei


Mittwoch, 15. Oktober, 21:30 Uhr
Kurzfilm-Nacht: Musik in den Favelas
Campus, NWII, H 17
Eintritt: 4 Euro

Die Filme:
Der fliegende Geraldo (Bras 1994)
Regie: Joao Batista de Andrade

Ein Junge in den Favelas träumt vom Fliegen. Die unüberwindlichen Hindernisse auf dem Weg zu seinem Ziel sind die Ablehnung seiner Mutter, die seine Tagträumereien nicht akzeptiert, und der Druck der Favela-Bewohner, die ihn als Mitarbeiter für den Drogenhandel anheuern wollen. Geraldo kann seinen Traum nur durch den Tod verwirklichen – eine wahre Tragödie aus Rio de Janeiro.


Rosa
(Bras 1997)
Regie: Bruno Vianna

In einer Favela Rio de Janeiros spielt die Geschichte eines Pastors, eines Polizisten und eines Drogenhändlers, die durch Funk-Musik zusammengeführt werden.


Nachtschwärmer
(Bras 2001)
Regie: Simplicio Neto und Maria Derraik

Der Samba-Sänger Bezerra da Silva macht sich auf die Suche nach unbekannten Komponisten in den Favelas und Vororten von Rio de Janeiro. Prämiert auf dem 6. Internationalen Dokumentarfilm-Festival „It´s all true“ (Sao Paolo).


Donnerstag, 16. Oktober, 20 Uhr
Dokumentarfilm, Campus, NW II, H 17
Eintritt: 4 Euro

Der Film:
Der Rap des kleinen Prinzen (Bras 2000)
Regie: Paulo Caldas und Marcelo Luna

Die Protagonisten sind zwei junge Bewohner desselben Vorortes. Unterschiedliche Waffen sichern jedem das Überleben: der Revolver und das Musikinstrument, die Kugel und der batuque-Rhythmus. Die beiden junge Leute sind gegensätzlich veranlagt und trotzdem ähnlich als Produkte eines lautlosen sozialen Krieges, der täglich in den großen brasilianischen Städten stattfindet. Um die beiden zentralen Charaktere zu kontextualisieren, werden in diesem Dokumentarfilm viele anderen Elemente des Alltages von Recife berücksichtigt: der sonntägliche Fußball, das Domino-Spiel, die Funk-Tanzveranstaltungen, das Bier am Strand mit Freunden, die religiösen Feiertage und die unterschiedlichen „Stämme“, zu denen sie die Menschen zählen. Der Film ist ein Dokument der Jugend und der Stadtkultur in der nordwestbrasilianischen Landeshauptstadt Recife (Bundesstaat Pernambuco).


Freitag, 17. Oktober, 20 Uhr
Werkstattkonzert
Das Ensemble des Festivals Grenzüberschreitungen stellt sich vor
Historische Klaviermanufaktur Steingraeber, Friedrichstr. 2
Zugang über Steingraeber-Passage (über Café del Sol)
Eintritt: 12 (VVK)/ 14 (AK) Euro

VVK:
RION, von-Römer-Str. 14, 95444 Bayreuth, Tel. 09 21/800 25 81
Na hoppla! Spielwaren, Sophienstraße 1, 95444 Bayreuth
KRAFTRAUM, Sophienstraße 16, 95444 Bayreuth

Claudio Puntin Klarinetten/Musikalische Leitung
Ferenc Snétberger Gitarre
Mats Edén Akkordeon
Joao Paulo Esteves da Silva Klavier
Samuel Rohrer Schlagzeug/Percussion
Raymond Pellicer Elektronik

 


Samstag, 18. Oktober, 15 Uhr
Dichterlesung im Iwalewa-Haus
Es liest der Dichter und Lyriker Arlindo Barbeitos (Angola).
Eintritt frei

Samstag, 18. Oktober, 20 Uhr
Spielfilm, Campus, NW II, H 17
Eintritt: 4 Euro

Der Film:
Villa Lobos. A Life of Passion (Bras 2000)
Regie: Zelito Viana

Der Film begibt sich auf die Suche nach der Person des berühmten brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos, dessen Leben von Mythen und Legenden umrankt ist. Der Zuschauer begleitet den gealterten Villa-Lobos auf den Weg zu einem Empfang, auf dem er für seine Verdienste geehrt werden soll. Erinnerungen an sein Leben werden collagenartig verknüpft. Dabei ist Villa-Lobos Musik das fundamentale dramatische Element, das der Charakterisierung des zwiespältigen Mannes dient: Energisch und doch zerbrechlich, ein Mann aus einfachen Verhältnissen, der zur Selbstüberschätzung neigt, genialisch veranlagt und doch naiv. An Villa-Lobos Lebenslauf wird die Nähe zwischen künstlerischer Genialität und menschlicher Überforderung deutlich. Der Film war der offizielle brasilianische Beitrag zum Moskauer Filmfestival 2000.


Sonntag, 19. Oktober, 11 Uhr
Im Rahmen des Internationalen Tages der Universität
Gastvortrag von Prof. Dr. Helmut Siepmann
Institut für Romanische Philologie, RWTH Aachen
Campus, Audimax
Eintritt frei
Vortrag: Portugiesisch als Weltsprache


Sonntag, 19 Oktober, 20 Uhr
Galakonzert im Markgräflichen Opernhaus
Eintritt: 7 Euro bis 27 Euro

Claudio Puntin Klarinetten/Musikalische Leitung
Ferenc Snétberger Gitarre
Mats Edén Akkordeon
Joao Paulo Esteves da Silva Klavier
Samuel Rohrer Schlagzeug/Percussion
Raymond Pellicer Elektronik


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